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  • Philosophie

  • Grundlage aller Überlegungen zu unseren künftigen Aufgaben sind die Bedürfnisse der Buben und Mädchen.
  • Sie brauchen ...
    • Geborgenheit und Zuneigung
    • Freundschaft und Spielen
    • Bewegen und Ausprobieren
    • Gesunde Verpflegung
    • Hilfestellung und Anerkennung
  • Sie dürfen ...
    • laut sein und lachen
    • sich zurückziehen
    • ruhig sein oder schlafen
    • sich unbeobachtet fühlen
    • „Nein“ sagen
  • Es ist uns wichtig die Persönlichkeit der Mädchen und Buben zu respektieren und behutsam damit umzugehen. Wir gehen auf die individuellen Interessen und Bedürfnisse der Kinder ein und möchten die Entwicklungsschritte ebenso individuell und ganzheitlich entsprechend ihrer sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklung mit unserem pädagogischen Handeln unterstützen und fördern.

    Wir beobachten, unterstützen, schaffen Möglichkeiten oder warten ab und halten uns zurück; sind konsequent und bleiben verlässlich. Wir reagieren auf die Verhaltensweisen jedes einzelnen Kindes, ohne dabei zu bewerten.

    Die Fähigkeit der Selbstmotivation auch nach Misserfolgen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in unserer Leistungsgesellschaft, daher unterstützen wir die Buben und Mädchen entsprechend ihres Entwicklungsstandes bzw. Ihrer Fähigkeiten dabei, möglichst selbstständig zu handeln, daraus Erfolgserlebnisse zu generieren und bei Fehlschlägen zu lernen, dass ein neuer Versuch oft zum Erfolg führt.

    Eine passende Umsetzung finden wir in der Pädagogik

    Maria Montessori
    „Hilf mir, es selbst zu tun“

    und

    Emmi Pikler
    „Lasst mir Zeit“

    sowie im situationsorientierten Ansatz, der von sozialem und sachbezogenem Lernen ausgeht und sich grundsätzlich an Lebenssituationen und an der Lebenswirklichkeit der Kleinkinder orientiert. Er ist auf den Bayerischen Erziehungsplan und das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz abgestimmt.
  • Bildungsziele

  • Die im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan vorgegebenen Basiskompetenzen umfassen eine Reihe von grundlegenden Fähigkeiten und Werthaltungen, die für ein erfolgreiches und glückliches Leben in unserer Gesellschaft notwendig sind.

  • Die Förderung der Sprache

    „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“ (Ludwig Wittgenstein)

  • Die Grundvoraussetzung für das Erlernen kommunikativer Fähigkeiten beginnt bereits im Säuglingsalter. Im Austausch mit den Bindungspersonen entwickelt das Kind bereits erste sprachliche Kompetenz. Während des Tagesablaufs in der Kinderinsel ist genügend Platz für das Betrachten von Bilderbüchern, für das Erzählen von Geschichten oder Finger- und Rollenspiele. Mit dem bewussten Austausch mit dem Kind und dem gezielte Einsatz von Klängen, Geräuschen, Musik und Liedern möchten wird das Interesse an der Kommunikation fördern.

    Die Mädchen und Buben sollen immer das Gefühl haben, dass sie gerne angehört werden und sich immer frei äußern dürfen. Freude an Kommunikation sowie die Fähigkeit Gefühle, Erlebnisse und Gedanken mitzuteilen, werden so unterstützt und gefördert.

    Einen weiteren Schwerpunkt möchten wir in der interkulturellen Erziehung setzen. In unserer Einrichtung werden Buben und Mädchen unterschiedlicher Herkunftskulturen zusammen kommen. Interkulturelle Situationen und Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen finden täglich und selbstverständlich statt.

  • Die Förderung der Bewegung

    „Hat das Kind keine Gelegenheit zu sensorischer Tätigkeit, findet eine geringere Entwicklung des Verstandes statt“ (Maria Montessori)

  • Kleine Kinder haben einen schier unermüdlichen Bewegungsdrang. Turnen, Laufen, Krabbeln, im Freien spielen, sich bewegen und sich selbst einschätzen, gehören zu einer gesunden Entwicklung des Kindes. Für die Entwicklung eines gesunden Körpergefühls und Körperbewusstseins und das Erlangen von grob- und feinmotorischer Geschicklichkeit, gibt es in unserer Einrichtung viel Platz.

    Zuversicht in die eigene Leistungsfähigkeit aufbauen, Teamgeist entwickeln, gewinnen bzw. verlieren können, sind nur einige Dinge, die durch Bewegung gefördert werden. Wir sorgen dafür, dass jedes Kind über genügend freien Raum drinnen und draußen für regelmäßige Bewegung verfügt. Unsere Bewegungsbereiche in den Gruppen und in unserem zusätzlichen Turnbereich sind anregend gestaltet und fordern die Kinder zu verschiedenartigen Bewegungsabläufen heraus.

  • Die Förderung der Sinneserfahrungen

  • Maria Montessori hat formuliert:
    „Die Sinne sind der Schlüssel zur Welt!“
    In Verbindung mit der Motorik wirken sie auf die gesamte Entwicklung des Kindes ein.

    Die Sinneserfahrung, das Hören, Sehen, Schmecken, Riechen und Tasten sind von großer Bedeutung, um sich selbst und seine Umwelt wahrzunehmen. Sie bieten Orientierung und die Grundlage für Erkennens- Gedächtnis- und Denkprozesse. Wir möchten den Buben und Mädchen ermöglichen all ihre Sinne zu nutzen, um zahlreiche Eindrücke zu sammeln.

    Durch Spaziergänge im Regen, barfuss laufen im Sand, Kontakt mit dem Schnee im Winter. Federn streicheln oder Seifenblasen pusten, möchten wir den Kindern viele verschiedene Sinneserfahrungen anbieten. Hierzu zählt auch ein sinnliches Erfahren von geometrischen Formen durch Spielmaterialien (Puzzles, Bauklötzen, Bällen) und Zahlen (Abzählreim, Fingerspiel, Kuchen aufteilen).

    Wir möchten die Lernfreude der Kinder anregen und stärken. Mit dem Erarbeiten und Durchführen von verschiedenen altersgemäßen Projekten möchten wir den Buben und Mädchen Sachinformationen und Zusammenhänge vermitteln.

  • Die Förderung der Kreativität

  • „Ich bin ein Glückspilz. Ich kenne über 5000 Möglichkeiten, wie man keine Glühbirne herstellt“ (Thomas Edison)

    Bereits im Alter zwischen 1 und 3 Jahren ist Kreativität ein bereits wichtiges pädagogisches Thema. Durch Beobachtung seiner Umgebung erwacht in jedem Kind der Wunsch selbst schöpferisch tätig zu werden.

    Die Kinder finden bei uns ein konstantes Angebot von verschiedenen Gestaltungs-materialien vor, wie Fingerfarben, Knete, Kreide, Sand, Wasser, Naturmaterialien und zahlreiche Gegenstände des täglichen Lebens. Diese lassen ein erstes Gestalten und Staunen zu. Kindgerechte und entwicklungsfördernde Spielmaterialien, sowie ein funktionales Raumkonzept ermöglichen den Mädchen und Jungen Neues zu entdecken und zu erforschen.

  • Die Förderung der Partizipation

  • Partizipation steht hier für das Sich-Einbringen von Kindern und die Einbeziehung von Kindern in Entscheidungs-, Willensbildungs- und Handlungsprozesse, die das gemeinsame Zusammenleben in unserer Einrichtung betreffen.

    Voraussetzung für Partizipationserfahrungen ist die Zuerkennung von Autonomie (Selbstbestimmung). Ohne erlebte Autonomie ist keine echte Partizipation möglich. Autonomie bedeutet aber nicht erzieherisches Laissez-faire sondern wir unterstützen die Jungen und Mädchen beim Treffen eigener Entscheidungen und Gestaltung der eigenen Abläufe. Durch Mitbestimmung und Mitwirkung am Gruppenalltag z.B. Aktivitäten - was/wo/mit wem möchte ich spielen, Mahlzeiten - Tisch decken /sich selber auftun / Lätzchen ja oder nein, signalisieren wir den Kindern, dass ihre Meinung wahrgenommen und beachtet wird.
    Das Kind erkennt, dass sein Tun Folgen hat, und wird damit fortfahren, seine Meinung im Rahmen seiner Möglichkeiten zu äußern.

  • Die ethische/religiöse Erziehung

  • Alle Kinder sollen zentrale Elemente der christlich-abendländischen Kultur erfahren und lernen, sinn- und werteorientiert und in Achtung vor religiöser Überzeugung zu leben.

    Jahreszeiten und Feste werden im Rhythmus des Jahres und angepasst an die jeweiligen Verständnismöglichkeiten der Kinder in handlungsorientierter Form aufgegriffen.
    Für uns ist es wichtig, den Kindern menschliche Grundfähigkeiten, wie Vertrauen, Lebens-Bejahung, Beziehungsfähigkeit, Offenheit und Toleranz mitzugeben.
    Grundlegend möchten wir auch positive Einstellungen zu einem rücksichtsvollen Umgang mit der Natur und der Umwelt vermitteln. Bilderbücher, Lieder und Rollenspiele werden uns durch den Jahresverlauf begleiten. In ersten Ansätzen sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen, Kulturen und Gewohnheiten erfahrbar und Toleranz allem Andersartigen gegenüber geübt werden.

  • Die Geschlechtssensible Pädagogik

  • In der geschlechtersensiblen Pädagogik geht es darum, Einschränkungen des Denkens oder des Handelns, die das Geschlecht betreffen, zu vermeiden. Wir werden durch eine geschlechtssensible pädagogische Arbeit alle Mädchen und Jungen in ihren individuellen Wesens- und Interessenlagen wahrnehmen, um Benachteiligungen entgegenzuwirken und die Chancengleichheit zu fördern.
    Im Fokus unserer Arbeit steht die Individualität und die Persönlichkeit des Kindes und nicht dessen Geschlecht. Wir bieten einen breiten Erfahrungsraum, indem das Kind seinen Interessen und Bedürfnissen folgen kann und die Möglichkeit hat, in Auseinandersetzung mit der Umwelt eine Geschlechtsidentität zu entwickeln, mit der es sich sicher und wohl fühlt.

  • Die Übungen des praktischen Lebens

  • Eine gesunde Selbstentwicklung beinhaltet, dass schon der Säugling und das Kleinkind das Gefühl erleben, autonom und im motorischem und gefühlsmäßigem Austausch mit seiner Umwelt zu sein.

    Die Jungen und Mädchen werden ganz im Sinne Maria Montessoris Leitsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“ unterstützt, sich an den notwendigen Verrichtungen der täglichen Versorgung wie z.B. Wickeln, Waschen, An- und Ausziehen, den Tisch zu decken, Besteck ein- und ausräumen usw. zu beteiligen.
    Sie werden zur Selbständigkeit angeregt, wie z.B. selbst Treppen steigen, selbst Essen auffüllen, Getränke einschütten, Brot streichen und Hände waschen.
    Dies hilft dem Kind einerseits, seine Motorik zu schulen, andererseits seine Umgebung und sich selbst bewusst wahrzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und Autonomie zu entwickeln.

  • Die Umwelterfahrung

  • Während des gemeinsamen Alltags werden die Kinder je nach Entwicklungsstand verschiedene Abläufe und Zusammenhänge beobachten können und haben die Möglichkeit, dabei mitzuwirken. So werden sie z.B. Mülltrennung und Naturschutz als etwas Selbstverständliches erleben, was auch mit Spaß verbunden sein kann. Sie werden Zusammenhänge zwischen Wetter und Kleidung entdecken und durch Vergleichen und Zuordnen der verschiedenen Materialien elementare Erfahrungen machen.

    Durch Ausflüge z.B. in den Wald, in den Zoo oder auf einen Bauernhof, lernen die Mädchen und Jungen die Lebensgewohnheiten von Tieren kennen. Je nach Jahreszeit werden verschiedene Naturmaterialien gesammelt, benannt und mit ihnen gebastelt. Zum Kennenlernen der Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, werden unter anderem Ausflüge in die Natur gemacht.
  • Tagesablauf

  • Die angegebenen Uhrzeiten sind Richtwerte, welche nach Bedarf und Absprachen verändert werden.
  • 7.30 UhrÖffnung der Kinderkrippe
    Eintreffen und Begrüßen der Kinder
    Freispiel der Kinder

    8.15 UhrFrühstück

    9.00 UhrGemeinsamer Morgenkreis

    9.15 UhrÖffnung der Gruppen, Garten
    Freispiel/pädagogische Angebote

    10.00 UhrObstpause

    11.15 UhrMittagessen in den Gruppen

    12.00 UhrMittagsruhe/Mittagsschlaf

    14.15 UhrBrotzeit in den Gruppen

    15.00 UhrGruppenöffnung, Garten
    Freispiel/pädagogische Angebote

    16.15 UhrObstpause für die Spätkinder

    18.00 UhrSchließung der Kinderkrippe

  • Viele Elemente der Tagesgestaltung wie Begrüßung und Verabschiedung, Mahlzeiten, Ruhephasen und bestimmte Rituale kehren täglich wieder. Sie gestalten den Tag für die Kinder vorhersehbar und bieten ihnen Orientierung und Halt. Dabei berücksichtigen die MitarbeiterInnen natürlich das individuelle Tempo, sowie die unterschiedliche Motivation und Konzentrationsfähigkeit der Kinder.

  • Freispiel – Unverplante Zeit

  • Das Freispiel ist ein wichtiger Bestandteil im Krippenalltag. Wir schaffen täglich genügend Raum dafür. Freies Spielen bezeichnet alle Betätigungen, die nicht durch ein bestimmtes Programm oder durch Anleitung von Erwachsenen stattfinden.
    Unverplante Zeit fördert die Kreativität, die Fantasie und den sozialen Kontakt der Kinder untereinander. Im Spiel setzt sich das Kind mit seiner Umwelt auseinander. Spielerisch lernt es neue Fähigkeiten zu erwerben und auszuprobieren.
    Es handelt und beobachtet, es entdeckt lebensnahe Zusammenhänge, es erlebt das Miteinander mit anderen Kindern. Beim Ausprobieren der eigenen Handlungsmöglichkeiten gewinnt es Erkenntnis über seine Selbstwirksamkeit und Vertrauen. Es lernt, sich durchzusetzen ebenso wie zu verzichten, zu helfen und Rücksicht zu nehmen.

  • In der Freispielzeit kann das Kind
    selbständig entscheiden:


    • was es tun möchte z.B. spielen, zuschauen, ausruhen
    • mit wem es etwas tun möchte z.B. mit Freunden oder alleine

  • Das pädagogische Fachpersonal ist während des Freispiels aktiv. Die MitarbeiterInnen bereiten die Umgebung und Materialien vor, sie helfen den Kindern, wenn es nötig ist, sie beobachten das Kind im Bereich der Sprache, im Sozialverhalten, in der Motorik und in anderen Lernbereichen.

  • Angeleitetes Spiel

  • Neben dem Freispiel wird es in unserer Kinderkrippe einen weiteren wichtigen Bereich geben: Die gezielte Beschäftigung mit dem Kind. Diese pädagogischen Angebote werden von unserem Betreuungsteam geplant, vorbereitet und durchgeführt. Dazu zählen auch gezielte Projekte die sich an den Interessen der Jungen und Mädchen orientieren, entsprechend Ihres Alters bzw. Ihrer Entwicklungsphasen.

  • Folgende Bereiche versuchen wir dabei umzusetzen:

    • Soziale und emotionale Erziehung: Vermittlung von Werten, Übernahme von Verantwortung
    • Sprachliche Bildung: Lesen, Fingerreime
    • Fragen und Forschen
    • Bewegungsangebote: Rhythmik, Turnen, Tanzen, Bewegungsspiele
    • Kreativität: Kneten, Malen, Basteln, Kleben
    • Ruheangebote: Meditation, Bildbetrachtungen, Märchen, Sinnesschule; Yoga

  • Das Ruhen und Schlafen

  • Jeder Tag ist für die Kinder ausgefüllt mit vielen Eindrücken, Sinnesreizen und Anregungen. Die Vielfalt an Angeboten und Aktivitäten und das Zusammensein mit einer großen Anzahl anderer Kinder erfordert Energie und ist nicht nur anregend, sondern manchmal auch anstrengend. Daher ist sind Ruhe- und Schlafphasen fester Bestandteil unseres Tagesablaufs.

    Eine gemeinsame Schlafenszeit wird nach dem Mittagessen angeboten, die von den meisten Buben und Mädchen auch wahrgenommen wird. Kinder die nicht schlafen wollen oder können, erhalten die Gelegenheit zum ruhigen Spielen in einer Wachgruppe.

    Die Bedürfnisse nach Aktivität und Erholung sind bei jüngeren Kindern noch sehr individuell und von ihrem Tagesrhythmus und ihrer Tagesform abhängig. Deshalb wird es liebevoll gestaltete Rückzugsbereiche und Schlafräume geben,
    in denen die Mädchen und Jungen sich jederzeit zurück-
    ziehen, entspannen oder schlafen können.
  • Eingewöhnungsphase

  • Der Besuch einer Kindertagesstätte bedeutet für viele Kinder oft die erste Trennung von ihren gewohnten Bezugspersonen. Die Eingewöhnungsphase ist ein Kernstück unserer pädagogischen Arbeit. Sie ist für die positive Entwicklung und Integration der Jungen und Mädchen innerhalb der Gruppe entscheidend.
  • Durch eine harmonische Atmosphäre in unserer Einrichtung und die Partizipation der bereits eingewöhnten Mädchen und Jungen als Unterstützer, werden wir im Team alles dafür tun, ein anregendes und gleichzeitig schützendes Umfeld für die Kleinen zu schaffen. Gleichzeitig können Sie sich als Eltern davon überzeugen, dass Ihr Kind bei uns in guten Händen ist.

    Die verlässliche Bindung zu einer Bezugsperson bedeutet für die Kinder Sicherheit. Das regt Sie an Ihre neue Umgebung zu erforschen, neue Beziehungen zu anderen Kindern und dem Krippenteam aufzunehmen.Sie fördert die Spielbeziehung und die soziale Interaktion.

  • Die Eingewöhnung wird bei uns nach dem Berliner Modell in 4 Phasen stattfinden:

  • Phase 1
  • Durch anfänglich kurze Besuche von ca. 1 – 1,5 Stunden, zusammen mit der Bezugsperson, sollen Kind und Mutter oder Vater die Räumlichkeiten und die ErzieherInnen kennen lernen. Hierbei bietet sich für das neue Krippenkind die Möglichkeit, aus dem Gefühl des Schutzes und Sicherheit die neue Umgebung, die Betreuerinnen und den Tagesablauf zu erkunden. Die Pädagogin versucht in dieser Zeit Kontakt aufzunehmen
    ohne sich aufzudrängen.

  • Phase 2
  • Wenn das Kind an Sicherheit in der Gruppe gewonnen hat und der Kontakt zur BezugsbetreuerIn angebahnt ist, beginnt die familiäre Bezugsperson für anfänglich 10 Minuten den Raum zu verlassen. Die erste Trennungsphase kann dann stattfinden, wenn das Kind von sich aus die Bereitschaft signalisiert, sich von seiner Mutter/Vater zu trennen und sich nach außen zu orientieren. Wichtig ist hierbei eine bewusste Verabschiedung vom Kind und nach der Wiederkehr eine bewusste Begrüßung.
    Diese Trennungszeit wird täglich entsprechend der individuellen Bedürfnisse von Eltern und Kind gesteigert. Dies wird jeweils für den nächsten Tag zwischen der Bezugsperson und den Eltern abgesprochen. Das Kind baut damit das Vertrauen auf, dass die familiäre Bezugsperson immer wieder kommt, auch wenn sie längere Zeit wegbleibt.

  • Phase 3
  • Als nächstes wird dann das Kind in die weiteren Meilensteine des gruppeninternen Tagesablaufes eingeführt. Es wird am Morgenkreis und Bildungsprojekten teilnehmen, die gemeinsame Hygieneerziehung kennen lernen, mit der Gruppe zu Mittag essen und später auch in der Gemeinschaft Mittagsschlaf machen.

  • Phase 4
  • Erst wenn das Kind es akzeptiert hat, sich von der BetreuerIn beruhigen, wickeln und schlafen legen zu lassen, ist die Eingewöhnung weitgehend abgeschlossen und der Aufenthalt des Kindes kann nach und nach auf die gesamte Betreuungszeit ausgedehnt werden.

    Im gegliederten Tagesablauf wird dem Kind durch die Kontinuität bewusst, dass bestimmte Tätigkeiten ihren bestimmten Platz haben. Dies gibt ihnen Halt, Vertrauen und bildet die Grundlage für die Entwicklung von Zeitgefühl und Riten. Durch die Wiederholung bestimmter Tätigkeiten und damit verbundenen Erfahrungen gewinnt das Kind Vertrauen zu sich selbst, aber auch Vertrauen in seine Umwelt. Durch die Wahrnehmung des Kindes in ständig wiederkehrenden Abläufen wie Tagesablauf oder Wochenplan gewinnt es Vertrauen und fühlt sich geborgen.

    In dieser Zeit wird das Kleinkind viele Veränderungen spüren, neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, evtl. auch das erste Mal Trennungsschmerz empfinden. Deshalb sind wir um eine sanfte, einfühlsame Gestaltung der Eingewöhnungsphase sehr bemüht. Die konstruktive Kooperation mit den Eltern ist Kernstück der Eingewöhnungsphase, da die Eltern mit ihrer Einstellung zu unserer Einrichtung ganz wesentlich das Verhalten und die Sicherheit des Kindes beeinflussen.

    Die Dauer der Eingewöhnungszeit ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Die Mütter und Väter erhalten hierzu beim Aufnahmegespräch und in der Eingewöhnungsphase Informationen über wichtige pädagogische Grundsätze und wie sie mit ihrem Verhalten ihr Kind unterstützen können. So tragen die Eltern entscheidend zu einem guten Start und einer positiven Abnabelung ihres Kindes bei.

    Dem Kind sollte eine positive Einstellung zur Krippe vermittelt und die Neugier und Vorfreude darauf geweckt werden.
    Zwischen der Pädagogin und den Eltern sollte eine vertrauensvolle Atmosphäre entstehen, in der Gefühle, Erwartungen und Ängste wahrgenommen, ausgesprochen und geklärt werden können.
    Vertraute Dinge wie z.B. das Lieblingskuscheltier, können von zu Hause mitgebracht werden und geben dem Kind das Gefühl von Geborgenheit.

    Wie lange der gesamte Eingewöhnungsprozess dauert ist davon abhängig wie gut Ihr Kind mit der Situation des Trennens umgehen kann. In dieser Zeit finden tägliche kurze Feedbackgespräche zwischen den Vätern und Müttern und der jeweiligen Betreuungsperson statt.
    Anschließend an das Abschlussgespräch der Eingewöhnung können die Mädchen und Jungen die komplette Buchungszeit in unserer Einrichtung verbringen.
  • Elternzusammenarbeit

  • Die Eltern als Erziehungspartner – Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern
  • Ziele der Elternarbeit

    Wir sind die Partner der Eltern bei der Förderung, Bildung und Erziehung der Kinder.
    Deshalb legen wir Wert auf einen intensiven Informationsaustausch. Ziel ist es, gemeinsam mit den Eltern die physischen, kognitiven, sozialen und lernmethodischen Kompetenzen bei den Kindern zu erkennen und zu stärken.
    Eine vertrauensvolle Basis zwischen Müttern/Vätern und dem pädagogischen Personal ist ausschlaggebend dafür, dass sich die Mädchen und Jungen bei uns wohl fühlen. Wir sehen die Eltern als Kooperationspartner; nur mit Ihnen können wir die Erziehungsaufgabe meistern, um für die Entwicklung der Kinder bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen.

  • Elterngespräche

    Elterngespräche haben bei uns einen hohen Stellenwert. Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern ist die grundlegende Voraussetzung in der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern.
    Die Gespräche werden halbjährlich durchgeführt. Es werden Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes, über besondere Fähigkeiten und Fortschritte, über den Tagesablauf und über das pädagogische Konzept gegeben. Zudem beraten wir die Mütter und Väter bei Erziehungsproblemen und bieten Kontaktadressen bei Hilfebedarf an.
    Selbstverständlich sind die Gesprächsinhalte vertraulich.
    Alle Elterngespräche werden von uns reflektiert und dokumentiert.

    Tür- und Angelgespräche finden täglich in der Bring- und Abholsituation statt. Der Erfahrungsaustausch über das Erleben des Kindes im Krippenalltag ist ein fester Bestandteil der Elternarbeit.

  • Elternabende – Themennachmittage

    Themennachmittage, Feste oder Elternabende werden vor allem gruppenübergreifend angeboten, z.B. zur Sauberkeitserziehung oder das Sommerfest. Es wird aber auch, je nach Bedarf und aktueller Thematik, gruppeninterne Informationsveranstaltungen, z.B. zum Thema Sprachentwicklung geben.

  • Gruppenfeste

    Hier bietet sich die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, zu entspannten Gesprächen und zum gemeinsamen Feiern oder Basteln mit Müttern/Vätern und den Kindern. Zudem planen wir auch Generationentage bei denen auch die Großeltern die Gelegenheit haben, einen Vormittag mit Ihren Enkeln in der Krippe zu verbringen.

  • Elternbefragung

    Die jährliche anonyme Befragung wird eine konstruktive Reflexion unserer pädagogischen Arbeit mit den Kindern und deren Eltern. Jedes Jahr werden die Feedback–Bögen vom Krippenteam, dem Elternbeirat und dem Träger ausgewertet und gemeinsam selbstkritisch bearbeitet.

  • Elterninformationen

    Durch die schriftliche Dokumentation und Information über unsere pädagogischen Angebote und Ereignisse im Krippenalltag wird die Arbeit für die Eltern transparent.
    Die Grundlage für Planung und Reflexion unserer Arbeit findet das Krippenteam im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.
    Die aufgezeigten Basiskompetenzen werden in allen pädagogischen Bildungsbereichen gefördert und nach jedem Angebot in Bezug auf die Zielformulierung überprüft.

    Für alle sichtbar geschieht dies auf den ausgehängten Wochenübersichten über stattfindende Förderung im Eingangsbereich. Tagebücher, Portfolios, Videosequenzen, Sammelmappen und Fotocollagen dokumentieren unsere Arbeit mit den Kindern.

    Unterschiedliche „Elternpinwände“ informieren die Eltern über den gesamten Krippenalltag. Dem Elternbeirat steht eine eigene Pinwand zur Verfügung um sich und seine Arbeit darzustellen.

  • Elterninformationen werden auf verschiedenen Wegen weitergegeben:

    • Info-Pinwand
    • Elternbriefe
    • persönliche Gespräche
    • Eltern– und Generationennachmittage
    • Feste
    • Tag der offenen Tür
    • Hospitation
    • Ausflüge

  • Die Mitbestimmungsmöglichkeiten

    Unser Ziel ist es, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen und die Eltern mit unserer Arbeit zufrieden sind. Um unsere Aufgaben weiter entwickeln zu können, sind uns Anregungen jeglicher Art der Eltern sehr wichtig:

    • Jährliche schriftliche und anonyme Elternbefragung mittels eines Fragebogens
    • Abfragen von Elternwünschen an den Gruppenelternabenden
    • persönliche Gespräche
    • Beschwerdemanagement

  • Wir nehmen jede Anregung ernst und diskutieren diese im Team. Wenn sie mit unserem pädagogischen Konzept zu vereinbaren ist, versuchen wir diese umzusetzen.

  • Der Elternbeirat

    Die Eltern des laufenden Kinderkrippenjahres wählen einen Elternbeirat aus ihrer Mitte in geheimer Wahl. Der Elternbeirat repräsentiert und vertritt die gesamte Elternschaft. Er hat eine beratende Funktion und ist Vermittler zwischen Personal,
    Eltern und Träger.